András Adorján
András Adorján, in Budapest geboren, in Kopenhagen
aufgewachsen ist seit 1974 in München beheimatet. Nach dem Erwerb des
zahnärztlichen Diploms in Kopenhagen 1968 schloss sich das Musikstudium
bei Auréle Nicolet und Jean-Pierre Rampal an. Rasch folgten Auszeichnungen
in internationalen Wettbewerbe: "Jacob-Gade-Preis", Kopenhagen
1968, "Concours International de Flûte", Montreux 1968,
und "Premier Grand Prix" im "Concours International de Flûte,
Paris 1971.
Von der Presse als einer der hervorragendsten Flötisten seiner Generation
gelobt, spielt er als Solist mit den besten Kammer- und Symphonieorchestern
der Welt: zunächst neben seiner Tätigkeit als Soloflötist
in renommierten Symphonieorchestern in Stockholm, Köln, Baden-Baden
und München, ab 1978 als Professor an der Musikhochschule München.
András Adorján ist gern gesehener Gast vieler Festivals
und widmet sich intensiv der Erweiterung der Flötenliteratur, indem
er sowohl bisher vergessene Kompositionen (u.a. von Benda, Bloch, Danzi,
Devienne, Doppler, Gieseking, Hummel, Mercadante Moscheles, Reger, Reinecke,
Roman, Silcher, Spohr, Zielche, Zinck) wider entdeckt, herausgibt, aufführt
und einspielt als auch zeitgenössische Komponisten (so u.a. G. Barboteu,
G. Berg, E. Denisow, P.Engel, W. Hiller, J. Koetsier, M. Maros, A. Schnittke
und S.E. Werner) zu neuen Werken inspiriert. Auf über 80 Schallplatten
und CDs der Label DENON, ERATO, OBLIGAT, ORFEO, RCA, SCHWANN-KOCH, SONY,
TUDOR, VIRGIN (1988 Preis der Deutschen Schallplatten-Kritik) ist die Kunst
András Adorján festgehalten. In letzter Zeit hat er
alle vierzehn Flötenkonzerte von Francois Devienne als Ersteinspielung
sowie alle Flötenkonzerte von C. Ph. E. Bach auf CD aufgenommen; zudem
sind eine Neuaufnahme des Flötenkonzerts von Carl Nielsen sowie ein
Tango-Album für Flöte(n), Bandoneon und Kontrabass erschienen.
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